BaFin: Keine Anhaltspunkte für Marktmanipulation in Anleihen
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat keine Manipulationen der Jahrsschlusskurse 2008 von Unternehmensanleihen an der Frankfurter Wertpapierbörse feststellen können. Das teilte die Behörde, die den Vorgang seit April geprüft hat, am Montag mit.
Die BaFin habe allerdings in mehr als 200 Fällen Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Skontroführer die Kurszusätze Geld (G) und Brief (B) verwendet hätten, ohne dass entsprechende Aufträge im Orderbuch vorlagen. Die BaFin habe darum bereits im August und noch einmal im Dezember 2009 die Börsenaufsicht in Hessen darüber informiert.

