BaFin

Thema Risikomanagement Vorbereitung auf Solvency II: Versicherungsmathematische Funktion

Datum: 10.04.2015

Vorbereitung auf die Versicherungsmathematische Funktion

Auf dieser Seite:

I. Anwendungsbereich

1 Diese Veröffentlichung richtet sich an alle inländischen Versicherungsunternehmen, die ab 1. Januar 2016 in den Anwendungsbereich der Solvency-II-Richtlinie fallen (im Folgenden „Unternehmen“), sowie an alle Versicherungsgruppen, für welche die BaFin unter der Geltung der Solvency-II-Richtlinie die für die Gruppenaufsicht zuständige Behörde sein wird.

2 Dies sind alle inländischen Erst- und Rückversicherungsunternehmen, soweit sie nicht Sterbekassen im Sinne des Artikels 10 der Solvency-II-Richtlinie oder Pensionskassen sind, nach Artikel 4 der Solvency-II-Richtlinie von deren Anwendungsbereich ausgeschlossen sind oder als Rückversicherungsunternehmen ihre Tätigkeit nach Artikel 12 der Solvency-II-Richtlinie eingestellt haben. Nicht angesprochen sind außerdem Erst- und Rückversicherungsunternehmen, die den Abschluss neuer Versicherungs- oder Rückversicherungsverträge bis zum 1. Januar 2016 einstellen und ihr Portfolio ausschließlich mit dem Ziel verwalten, ihre Tätigkeit einzustellen, und die weiteren in Artikel 308b Absatz 1 der Solvency-II-Richtlinie genannten Voraussetzungen erfüllen.

3 Außerdem sind dies alle Versicherungsgruppen, die ausschließlich aus inländischen Erst- und Rückversicherungsunternehmen bestehen, sowie Versicherungsgruppen mit Erst- oder Rückversicherungsunternehmen in anderen EWR-Staaten, für welche die BaFin nach den in Artikel 247 Absatz 2 der Solvency-II-Richtlinie genannten Kriterien die für die Gruppenaufsicht zuständige Behörde sein wird.

II. Proportionalität

4 Bei der Ausgestaltung der versicherungsmathematischen Funktion (VmF) im Governance-System spielt das Proportionalitätsprinzip eine erhebliche Rolle. Die Anforderungen sind auf eine Weise zu erfüllen, die der Wesensart, dem Umfang und der Komplexität der mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens einhergehenden Risiken gerecht wird (Artikel 29 Absatz 3 der Solvency-II-Richtlinie). Das Proportionalitätsprinzip knüpft also an das individuelle Risikoprofil eines jeden Unternehmens an und verlangt daher eine Einzelfallbetrachtung. Die Einschätzung, welche Gestaltung als proportional anzusehen ist, ist auch in Bezug auf das einzelne Unternehmen nicht statisch, sondern passt sich im Zeitablauf den sich verändernden Gegebenheiten an. In diesem Sinne haben die Unternehmen sowie die Versicherungsgruppen zu prüfen, ob und wie die vorhandenen Strukturen und Prozesse weiter entwickelt werden können und gegebenenfalls müssen.

5 Proportionalität betrifft nicht die Frage, ob die geltenden Anforderungen zu erfüllen sind. Sie wirkt sich nur darauf aus, auf welche Art und Weise die Anforderungen erfüllt werden können.

III. Rechtsumfeld

6 Die Unternehmen sollten sich nicht nur mit den EIOPA-Vorbereitungsleitlinien zum Governance-System (Vorbereitungsleitlinien), hier insbesondere mit den Vorbereitungsleitlinien 38 bis 43, und den Erläuterungen von EIOPA hierzu auseinandersetzen, sondern auch mit den entsprechenden Artikeln der Solvency-II-Richtlinie. Außerdem ist die Delegierte Verordnung (EU) 2015/35 der Kommission vom 10. Oktober 2014 (Delegierte Verordnung) zu beachten. Schließlich sollten die Entwicklung bei den finalen EIOPA-Leitlinien und das neue VAG (verkündet im BGBl. I S. 434 am 10.04.2015; das neue VAG tritt – abgesehen von § 355 neues VAG – erst am 1. Januar 2016 in Kraft) in die Planungen einbezogen werden.

7 Die VmF berücksichtigt – auch wenn dies im Folgenden nicht ausdrücklich erwähnt ist – die in den Leitlinien zur Bewertung der versicherungstechnischen Rückstellungen definierten Anforderungen.

IV. Allgemeines

8 Ab dem 1. Januar 2016 müssen die Unternehmen und Versicherungsgruppen die Schlüsselfunktion VmF eingerichtet haben. Neben der VmF ist nach dem neuen VAG in der Lebens- und Krankenversicherung, der Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr sowie für Haftpflicht- und Unfallrenten weiterhin der Verantwortliche Aktuar vorgesehen (siehe dazu Rn. 38 ff.).

9 Den Unternehmen steht es grundsätzlich frei, wie sie die VmF ausgestalten und in ihre Aufbauorganisation einbinden. Hierbei ist es in der Regel möglich, der VmF auch Aufgaben zuzuweisen, die über den vorgegebenen Aufgabenkatalog hinausgehen, wenn potentielle Interessenkonflikte analysiert und angemessene Maßnahmen zum Umgang mit ihnen ergriffen werden.

10 Bei der Implementierung der VmF in die Aufbauorganisation sind die im Kapitel VII der Veröffentlichung zum Themenblock 1: „Allgemeine Governance-Anforderungen“ genannten Grundsätze zu beachten. Die VmF ist insbesondere so einzurichten, dass sie jederzeit frei von Einflüssen ist, die eine objektive, faire und unabhängige Aufgabenerfüllung beeinträchtigen können.

11 Für die VmF gelten die allgemeinen Anforderungen für Schlüsselfunktionen, wie sie in der Veröffentlichung zum Themenblock 2: „Fachliche Qualifikation und persönliche Zuverlässigkeit“ erläutert werden. Darüber hinaus gelten die in § 31 Absatz 3 neues VAG genannten besonderen Qualifikationsanforderungen.

12 Im Folgenden werden einzelne Schwerpunkte der Vorbereitungsleitlinien auch mit Blick auf nationale Spezifika angesprochen.

V. Aufgaben der versicherungsmathematischen Funktion

13 Der Aufgabenkatalog der VmF wird in Artikel 48 Absatz 1 der Solvency-II-Richtlinie in Verbindung mit Artikel 272 der Delegierten Verordnung definiert. Zu berücksichtigen sind, soweit für das Unternehmen einschlägig, auch die Übergangsregeln in Artikel 308c und 308d der Solvency-II-Richtlinie.

Koordinierung der Berechnung versicherungstechnischer Rückstellungen

14 Die Entscheidung, wer die Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen im Sinne der Solvency-II-Richtlinie durchführt, bleibt dem Unternehmen überlassen.

15 Die Entscheidung, wer die Validierung im Sinne von Artikel 264 der Delegierten Verordnung durchführt, bleibt ebenfalls dem Unternehmen überlassen. Die Aufgaben der VmF, im Sinne von Artikel 48 Absatz 1 der Solvency-II-Richtlinie in Verbindung mit Artikel 272 der Delegierten Verordnung, bleiben hiervon unberührt.

16 Die Berechnung und Validierung im Sinne von Artikel 264 der Delegierten Verordnung werden in der Weise angemessen getrennt, dass potentielle Interessenkonflikte vermieden und insbesondere die Unabhängigkeit der Validierung nicht unangemessen beeinträchtigt wird. Im Einklang mit dem Proportionalitätsprinzip könnte diese Anforderung für Unternehmen mit schwächer ausgeprägten Risikoprofil bereits erfüllt sein, wenn die Validierung und die Berechnung prozessual getrennt werden. Es kann im Sinne des Proportionalitätsprinzips aber auch eine personelle Trennung von Validierung und Berechnung geboten sein.

17 Gegenstand der Validierung im Sinne von Artikel 264 der Delegierten Verordnung sind die verwendeten Berechnungsmethoden, die getroffenen Annahmen und die verwendeten Daten sowie die vollständige Erfassung der zu bewertenden Verpflichtungen. Der Einfluss von Änderungen bei Methoden, Annahmen und Datengrundlagen von einem Berechnungsstichtag zum nächsten ist zu ermitteln.

18 Die VmF gewährleistet, dass eine angemessene Validierung gemäß Artikel 264 der Delegierten Verordnung, durchgeführt wird. In diesem Kontext leistet die VmF die in Rn. 19-22 genannten Aufgaben.

19 Die VmF beurteilt, ob die Zusammenhänge zwischen der Methodenwahl, den Annahmen sowie der Datenqualität und -verfügbarkeit beachtet werden. Dabei werden die Quelle und der Verwendungszweck der Daten berücksichtigt.

20 Bei der Prüfung, welche Validierungsverfahren sich am besten eignen, berücksichtigt die VmF die Charakteristika der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten.

21 Die VmF prüft regelmäßig die Validierungsverfahren und gewährleistet, dass diese gegebenenfalls verfeinert werden. Zu diesem Zweck bezieht sie die gewonnenen Erfahrungswerte aus vorangegangenen Validierungen sowie gegebenenfalls veränderte Marktbedingungen ein.

22 Die VmF gewährleistet, dass bei der Validierung sowohl quantitative als auch qualitative Aspekte berücksichtigt werden.

Aufgaben in Bezug auf die künftige Überschussbeteiligung

23 Die VmF gewährleistet, dass die künftige Überschussbeteiligung angemessen in den versicherungstechnischen Rückstellungen nach Solvency II berücksichtigt wird. Die VmF sollte in den entsprechenden Sparten den Verantwortlichen Aktuar konsultieren, ob die hierzu notwendigen künftigen Managementregeln realistisch modelliert sind.

24 Bei der Stellungnahme der VmF der Gruppe zur künftigen Überschussbeteiligung sind die nationalen gesetzlichen Vorgaben zu beachten. Dazu sollte sie die lokale VmF und, wo vorgesehen, den Verantwortlichen Aktuar einbeziehen.

Beurteilung der Datenqualität

25 Die in Rn. 26–32 gemachten Ausführungen beziehen sich auf die bei der Bewertung versicherungstechnischer Rückstellungen verwendeten Daten.

26 Für die Beurteilung der Datenqualität bezieht die VmF die Ergebnisse solcher Analysen ein, die im Rahmen externer oder interner Überprüfungen der Datenqualität vorgenommen wurden.

27 Für die Beurteilung der Vollständigkeit der Daten prüft die VmF, ob die Anzahl der Betrachtungen und die Detailtiefe der verfügbaren Daten für die Anwendung der verwendeten Berechnungsmethode und die Segmentierung der Versicherungsverpflichtungen ausreicht.

28 Die VmF ermittelt wesentliche Unzulänglichkeiten der Daten sowie deren Ursachen. Hierzu prüft sie auch interne Prozesse und konsultiert bei Bedarf zuständige Mitarbeiter. Sie schlägt der Geschäftsleitung Lösungen zur Behebung der Unzulänglichkeiten vor.

29 Die VmF dokumentiert die wesentlichen Unzulänglichkeiten und deren Ursachen. Zudem erläutert sie mögliche wesentliche Auswirkungen dieser Unzulänglichkeiten auf die Berechnung.

30 Die VmF formuliert Empfehlungen zur Verbesserung von internen Verfahren im Zuge des Datenmanagements.

31 Sie prüft, in welchen Fällen zusätzlich externe Daten bzw. Marktdaten benötigt werden. Des Weiteren beurteilt sie die Qualität dieser Daten.

32 Die VmF beurteilt, ob die Zuverlässigkeit der Schätzungen durch eine Anpassung der verfügbaren Daten verbessert werden kann.

Stellungnahme zur Zeichnungspolitik und Rückversicherung

33 Die VmF unterstützt die Geschäftsleitung, indem sie die Wechselwirkungen zwischen der Zeichnungs- und Annahmepolitik, der Preiskalkulation, der Rückversicherungspolitik und den versicherungstechnischen Rückstellungen analysiert. Sie sollte die Vereinbarkeit der Zeichnungs- und Rückversicherungspolitik mit dem Risikoprofil des Unternehmens beurteilen.

34 Die hierfür notwendige Analyse der Zeichnungs- und Annahmepolitik und Preiskalkulation findet in der Regel nicht auf der Ebene einzelner Produkte statt, sondern auf einem angemessenen Abstraktionsniveau.

35 Die hierfür notwendige Analyse der Rückversicherungspolitik schließt die Wirksamkeit der Rückversicherungsvereinbarungen unter Stressbedingungen ein.

36 Die Analysen erfolgen regelmäßig auch quantitativ.

VI. Ausübung weiterer Funktionen durch den verantwortlichen Inhaber der versicherungsmathematischen Funktion

Zuweisung weiterer Schlüsselfunktionen an den verantwortlichen Inhaber der VmF

37 Eine Person kann nur unter Beachtung des Proportionalitätsprinzips gleichzeitig verantwortlicher Inhaber der VmF und der unabhängigen Risikocontrollingfunktion oder der Compliance-Funktion sein. Die Unternehmen müssen zudem in diesen Fällen darlegen, dass die Aufgaben der VmF und der anderen Funktion vollständig und unabhängig wahrgenommen werden können. Eine Person kann nur unter Beachtung besonderer Bedingungen (siehe Veröffentlichung zum Themenblock 6: „Interne Kontrollen und interne Revision“, Rn. 51 ff.) gleichzeitig verantwortlicher Inhaber der VmF und der Funktion der internen Revision sein.

Ausübung der Verantwortung für die VmF durch den Verantwortlichen Aktuar

38 Der Verantwortliche Aktuar nimmt eine Schutzfunktion für die Kunden wahr. Er achtet auf Gleichbehandlung und die sachgerechte Verwendung von Überschüssen. Der Verantwortliche Aktuar überprüft außerdem, ob die dauernde Erfüllbarkeit der sich aus den Versicherungsverträgen ergebenen Verpflichtungen jederzeit gewährleistet ist. Wenn der Verantwortliche Aktuar gleichzeitig verantwortlicher Inhaber der VmF sein soll, beachten die Unternehmen die unternehmensindividuelle Verankerung des Verantwortlichen Aktuars in der Aufbau- und Ablauforganisation. Die Unternehmen sind außerdem gehalten zu prüfen, inwieweit dies zu potentiellen Interessenkonflikten führen kann, und Maßnahmen zum angemessenen Umgang mit diesen zu treffen. Dabei ist auch darauf zu achten, dass die Aufgaben des Verantwortlichen Aktuars nicht beeinträchtigt werden.

39 Die Aufgaben des Verantwortlichen Aktuars, im Hinblick auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften für handelsrechtliche Rückstellungen und die angemessene Prämienkalkulation, beeinträchtigen die Rolle der VmF in der Regel nicht so wesentlich, dass eine organisatorische Trennung aufgrund dessen erforderlich erscheint.

40 Bei Lebensversicherungsverträgen mit Anspruch auf Überschussbeteiligung sind potentielle Interessenkonflikte zwischen Verantwortlichem Aktuar und VmF möglich. Die Überschussanteilsätze werden zwar von der Geschäftsleitung festgelegt, diese kann den Vorschlag des Verantwortlichen Aktuars nach § 141 neues VAG (Absatz 5 Nummer 4 und Absatz 6 Nummer 2 und 3) aber nicht ohne Weiteres unberücksichtigt lassen. Eine aus Sicht des Verantwortlichen Aktuars angemessene Überschussbeteiligung kann aus Sicht der VmF zu hohe Risiken bergen, eine aus Sicht der VmF für das Risikoprofil des Unternehmens adäquate Überschussbeteiligung kann aus Sicht des Verantwortlichen Aktuars für die Kunden unangemessen sein. Bestehen im Einzelfall potentielle Interessenkonflikte, ist eine Bündelung nur möglich, wenn angemessene Maßnahmen zur Sicherstellung der vollständigen und unabhängigen Aufgabenwahrnehmung getroffen werden.

41 Für die Unfallversicherung mit Prämienrückgewähr gelten die Ausführungen zur Lebensversicherung unter Rn. 40 grundsätzlich entsprechend. Das Ausmaß der erforderlichen Maßnahmen hängt aber vom Anteil dieser Verträge am gesamten Geschäftsumfang und den damit einhergehenden Risiken ab.

42 Falls bei einer Bündelung von VmF und Verantwortlichem Aktuar in der Krankenversicherung im Einzelfall potentielle Interessenkonflikte identifiziert werden, kann die Mitwirkung des unabhängigen Treuhänders im Rahmen seiner gesetzlichen Aufgaben in der Krankenversicherung nach Art der Lebensversicherung als flankierende Maßnahme betrachtet werden.

43 Wenn der Verantwortliche Aktuar ausschließlich für die Bildung von Deckungsrückstellungen für Schaden-/Unfall-Renten zuständig ist, braucht bei einer Bündelung mit der VmF in der Regel nicht von einem potentiellen Interessenkonflikt ausgegangen zu werden.

VII. Informationspflichten der versicherungsmathematischen Funktion

44 In der Solvency-II-Richtlinie und in den Vorbereitungsleitlinien wird der Begriff Verwaltungs-, Management- oder Aufsichtsorgan (VMAO) verwendet. Im Zusammenhang mit der Vorbereitungsleitlinie 43 wird darunter national die Geschäftsleitung verstanden.

45 Nach Artikel 272 Absatz 8 der Delegierten Verordnung legt die VmF der Geschäftsleitung mindestens einmal jährlich einen vollständigen schriftlichen Bericht vor, der alle erzielten Ergebnisse enthält (VmF-Bericht). Der VmF-Bericht benennt klar und deutlich etwaige Mängel und Empfehlungen zur Behebung solcher Mängel.

46 Der VmF-Bericht enthält auch Angaben zu Veränderungen mindestens in den zugrundeliegenden Annahmen und verwendeten Methoden. Allein der Hinweis, dass sich die Situation gegenüber dem Vorjahr nicht geändert hat, ist nicht ausreichend.

47 Der VmF-Bericht kann nicht durch einzelne Teilberichte ersetzt werden. Er ist aus sich heraus für die Geschäftsleitung verständlich.

48 Es steht der VmF frei, zusätzlich zum VmF-Bericht über einzelne Themen gesondert zu berichten. Wesentliche Aspekte aus solchen Berichten sind in den folgenden VmF-Bericht aufzunehmen.

49 Es wird vom Verantwortlichen Aktuar und von der VmF jeweils ein eigener Bericht angefertigt, sofern ein Bericht vorgesehen ist. Dies gilt auch, wenn der Verantwortliche Aktuar gleichzeitig verantwortlicher Inhaber der VmF ist. Sofern es Überschneidungen gibt, etwa in Bezug auf eine Analyse der Datenqualität, kann der VmF-Bericht auch Erkenntnisse aus dem Bericht des Verantwortlichen Aktuars aufgreifen. Die VmF stellt dabei sicher, dass diese Erkenntnisse auf die Solvency-II-Perspektive übertragbar sind.

50 Nach Maßgabe des Artikels 268 Absatz 3 der Delegierten Verordnung berichtet die VmF der Geschäftsleitung ad hoc.

geändert am 24.06.2015

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