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Thema Investmentfonds Erlaubnis und Vertrieb - Aufsicht über Kapitalverwaltungsgesellschaften und Investmentfonds

Kapitalverwaltungsgesellschaften, die in Deutschland Investmentvermögen verwalten möchten, können sich hier informieren, in welchen Fällen sie eine Erlaubnis der BaFin benötigen. Außerdem finden Sie Informationen zum Vertrieb von Aktien oder Anteilen an Investmentvermögen in Deutschland.

Sitz und Haupt­ver­wal­tung in Deutsch­land

Wer als Kapitalverwaltungsgesellschaft mit satzungsmäßigem Sitz und Hauptverwaltung in Deutschland Investmentvermögen verwalten möchte, benötigt die schriftliche Erlaubnis der BaFin oder muss sich bei der BaFin registrieren. Von der Verwaltung eines Investmentvermögens wird gesprochen, wenn mindestens die Portfolioverwaltung oder das Risikomanagement erbracht wird.

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Was ist ein Investmentvermögen?

Investmentvermögen ist jeder Organismus für gemeinsame Anlagen, der von einer Anzahl von Anlegern Kapital einsammelt, um es gemäß einer festgelegten Anlagestrategie zum Nutzen dieser Anleger zu investieren und der kein operativ tätiges Unternehmen außerhalb des Finanzsektors ist.

Weitere Hinweise zum Begriff des Investmentvermögens:

Zweignie­der­las­sung in Deutsch­land (EU-Pass)

Wer als Verwaltungsgesellschaft mit satzungsmäßigem Sitz in einem Mitgliedstaat der EU oder des EWR über eine Zweigniederlassung oder im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs in Deutschland Investmentvermögen verwalten möchte, benötigt hierzu einen EU-Pass.

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Ver­trieb in Deutsch­land

Wer in Deutschland Aktien oder Anteile an Investmentvermögen vertreiben möchte, muss zuvor ein Vertriebsanzeigeverfahren bei der BaFin durchlaufen. Art und Umfang der hierfür beizubringenden Unterlagen hängen davon ab, wo die (Kapital)Verwaltungsgesellschaft ihren Sitz hat und wo das Investmentvermögen belegen ist beziehungsweise wo sich dessen Sitz befindet.

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Veröffentlichungen zum Thema

Clo­set In­de­xing: Ba­Fin ver­öf­fent­licht neue Trans­pa­renz­stan­dards für Ver­kaufspro­spek­te von In­vest­ment­ver­mö­gen

Im vergangenen Jahr hatte die BaFin bei einer Untersuchung zum Closet Indexing Transparenzdefizite festgestellt. Nun hat sie dazu eine Auslegungsentscheidung veröffentlicht, die vorgibt, welche Angaben die Verkaufsprospekte von Investmentvermögen künftig enthalten müssen.

An­ga­ben in den Ver­kaufspro­spek­ten von In­vest­ment­ver­mö­gen

„Closet Indexing“ beschreibt die Praxis, einen Fonds in den Vertriebsunterlagen als aktiv verwaltet zu bezeichnen, obwohl dieser sehr eng an einen Referenzwert angelehnt ist und daher eine eher passive Anlagestrategie zu verfolgen scheint. Ein im Zusammenhang mit „Closet Indexing“ erhobener Vorwurf ist, dass der Anleger in den Vertriebsunterlagen nicht ausreichend über die Anlagepolitik des Fonds …

Kon­sul­ta­ti­on 01/2017 - Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten und ex­tern ver­wal­te­te AIF-In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten

Entwurf des Auslegungsschreibens zu den Tätigkeiten einer Kapitalverwaltungsgesellschaft und der von ihr extern verwalteten AIF-Investmentgesellschaft zur Konsultation

Anlagen

Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten: Ba­Fin kon­sul­tiert Aus­le­gungs­schrei­ben zu ex­tern ver­wal­te­ten AIF-In­vest­ment­ge­sell­schaf­ten

Die BaFin hat ein Auslegungsschreiben zur Konsultation gestellt, das die Aufgaben von Kapitalverwaltungsgesellschaften von denen der AIF-Investmentgesellschaften (Investmentgesellschaften für alternative Investmentfonds) abgrenzen soll, die sie extern verwalten. Stellungnahmen nimmt sie bis zum 17. Februar entgegen.

Anlagen

Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaf­ten: Ba­Fin ver­öf­fent­licht Min­dest­an­for­de­run­gen an Ri­si­ko­ma­na­ge­ment

Die BaFin hat ein Rundschreiben zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk) veröffentlicht. Inhaltlich handelt es sich um eine Überarbeitung des InvMaRisk-Rundschreibens (Mindestanforderungen an das Risikomanagement für Investmentgesellschaften).

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