BaFin

Thema Geldwäschebekämpfung E-Geld-Institute nach § 30a ZAG

Die BaFin veröffentlicht gemäß § 30a Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) auf ihrer Internetseite eine Liste der inländischen E-Geld-Institute, denen sie eine Erlaubnis erteilt hat.

Gemäß Art. 3 Abs. 1 der 2. E-Geld-Richtlinie (Richtlinie 2009/110/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009) in Verbindung mit Art. 13 der Zahlungsdiensterichtlinie (Richtlinie 2007/64/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13. November 2007) haben die Mitgliedstaaten ein öffentliches Register der zugelassenen E-Geld-Institute, ihrer Agenten (Agenten i.S.d. § 1 Abs. 7 ZAG) und Zweigniederlassungen einzurichten. Die betreffenden Institute werden in das Register des Herkunftsmitgliedstaates eingetragen. § 30a ZAG setzt die Pflicht zur Führung des E-Geld-Instituts-Registers um.

Bei der hier vorliegenden Liste handelt es sich um das in § 30a ZAG geregelte E-Geld-Instituts-Register. In das E-Geld-Instituts-Register werden diejenigen E-Geld-Institute eingetragen, die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und von der BaFin als Heimatlandaufsichtsbehörde nach den Bestimmungen des ZAG beaufsichtigt werden.

Das E-Geld-Instituts-Register nach § 30a Abs. 1 und Abs. 2 ZAG finden Sie hier.

Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Register.

geändert am 16.01.2017

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