BaFin

BaFin & Verbraucherschutz

Der kollektive Verbraucherschutz ist eine wichtige Aufgabe der BaFin. Aber die BaFin ist nicht die einzige Institution, die zum Schutz der Verbraucher und zur Sicherung des Finanzmarktes beiträgt. Hier erläutern wir Ihnen, was die BaFin macht, wo die Grenzen ihrer Tätigkeit liegen und welche anderen Institutionen Sie kennen sollten.

Was macht die Ba­Fin für Ver­brau­cher?

Die BaFin ist für den Schutz der Gesamtheit der Verbraucher im Bereich der Finanzdienstleistungen zuständig. Im Interesse aller Verbraucher überwacht sie zum Beispiel die verschiedenen Geldinstitute, sorgt für deren Stabilität und für die Integrität des Finanzsystems insgesamt. Sie verfolgt Missstände in beaufsichtigten Unternehmen und bietet eine ganze Palette von Hilfestellungen für Verbraucher an.

Was macht die Ba­Fin nicht?

Die BaFin beaufsichtigt Banken und Finanzdienstleister, private Versicherungsunternehmen sowie den Wertpapierhandel und ist hier auch zuständig für den kollektiven Verbraucherschutz. Dabei darf sie den Kunden allerdings nur innerhalb gesetzlich festgelegter Grenzen helfen. Hier erfahren Sie, bei welchen Themen und Fragen Ihnen die BaFin nicht weiterhelfen kann und an wen Sie sich stattdessen wenden können.

Wie fi­nan­ziert sich die Ba­Fin?

Die BaFin deckt ihre Ausgaben vollständig durch eigene Umlagen, Gebühren und Erstattungen. Sie erhält keine Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt. Vielmehr zieht die BaFin zur Kostentragung die von ihr beaufsichtigten Unternehmen heran. Grundlage dafür ist das Gesetz über die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (FinDAG).

Schief­la­ge von Ban­ken oder Ver­si­che­rern

Gerät Ihre Bank oder Ihr Wertpapierhandelsunternehmen in Zahlungsschwierigkeiten, schützen Einlagensicherung und Anlegerentschädigung – in gewissem Umfang – Ihre Guthaben und Forderungen. Ähnliches gilt für Lebens- und private Krankenversicherungsunternehmen. Die Verträge mit ihnen sind ebenfalls abgesichert und werden weitergeführt. Dieser Text erläutert, wie die Sicherungssysteme in Deutschland funktionieren und welche Gelder, Forderungen und Verträge geschützt sind.

Un­er­laub­te Ge­schäf­te

Jedes Unternehmen, das Bank- und Versicherungsgeschäfte, Finanzdienstleistungen, Investmentgeschäfte, Zahlungsdienste oder das E-Geld-Geschäft betreiben will, bedarf der schriftlichen Erlaubnis der BaFin. Stellt jedoch die BaFin unerlaubte Geschäfte eines Unternehmens oder einer Einzelperson fest, so hat sie als Aufsichtsbehörde umfangreiche Kompetenzen, um solchen Geschäften sofort ein Ende zu machen. Diese Befugnisse besitzt die BaFin auch gegenüber jedem anderen Unternehmen und jeder natürlichen Person, die in die Anbahnung, den Abschluss oder die Abwicklung unerlaubter Geschäfte einbezogen ist – unabhängig davon, ob dies wissentlich oder unwissentlich geschieht.

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Zusatzinformationen

Wer­bung mit der Ba­Fin

Unternehmen dürfen sachlich damit werben, von der BaFin beaufsichtigt zu werden. Reißerische Wortwahl oder Aufmacher wie "BaFin-Gütesiegel" sind jedoch untersagt.

Hinweise zur Werbung mit der BaFin