BaFin

Finanzwissen Bankprodukte

Hier stellen wir Ihnen verschiedene Produkte von Banken und Bausparkassen vor. So können Sie sich einen ersten Überblick über deren Funktionsweise verschaffen und erfahren, welcher Nutzen und welche Risiken damit verbunden sind. Diese Informationen können Ihnen als Entscheidungsgrundlage dienen, ob ein Produkt für Sie geeignet ist und welche Fragen Sie vor dem Abschluss klären sollten.

Fest­geld auf ei­nen Blick

Festgeld ist eine Spareinlage. Für die gesamte Laufzeit vereinbaren Kunde und Geldinstitut dafür einen festen Zins.

Gi­ro­kon­to auf ei­nen Blick

Das Girokonto ermöglicht Ihnen die Teilnahme am bargeldlosen Zahlungsverkehr und die Abwicklung vieler verschiedener Bankgeschäfte. Sie können es als Lohn- und Gehaltskonto oder für sonstige Geldeingänge wie Rente und Unterhalt nutzen, damit aber auch Ihre Rechnungen per Überweisung, Dauerauftrag oder Lastschrift bezahlen oder mit Umbuchungen Geldbeträge auf andere Konten übertragen. Brauchen Sie Bargeld, können Sie es von Ihrem Girokonto abheben. Es ist außerdem als so genanntes Korrespondenzkonto nutzbar, beispielsweise für Kreditkarten, Wertpapiergeschäfte und Darlehen.

Kre­dit­kar­te auf ei­nen Blick

Mit einer Kreditkarte können Sie bargeldlos, einfach und schnell für Waren und Dienstleistungen bezahlen. Auch auf Reisen ist sie ein idealer Begleiter, da Sie mit ihr weltweit Bargeld an Geldautomaten abheben können – bei Abhebungen im Ausland oft mit günstigeren Gebühren als mit der EC-Karte und bei manchen Anbietern sogar kostenlos. Auch als Zahlungsmittel beim Internet-Shopping ist die Kreditkarte beliebt.

Rah­men­kre­dit auf ei­nen Blick

Wenn Sie einen Rahmenkredit abgeschlossen haben, können Sie sich jederzeit kurzfristig Geld leihen. Dabei handelt es sich um einen Kredit mit variabler Verzinsung. Das Kreditinstitut richtet ihn auf einem Konto ein, das eigens dafür eröffnet wird.

Ra­ten­kre­dit auf ei­nen Blick

Der Ratenkredit oder Konsumentenkredit ist ein Kredit mit fest vereinbartem Zins und fester Laufzeit. Damit können Sie sich eine größere Summe von einem Kreditinstitut leihen, um sie beispielsweise für eine teurere Anschaffung zu nutzen.

Spar­brief auf ei­nen Blick

Der Sparbrief ist eine Einmalanlage bei einem Kreditinstitut, mit der Sie einen Geldbetrag für eine bestimmte Laufzeit von einem bis zehn Jahren zu einem fest vereinbarten Zinssatz anlegen.

VL-Spar­plan auf ei­nen Blick

Der VL-Sparplan ist eine Spareinlage, mit der Sie Ihre vermögenswirksamen Leistungen (VL) nach dem Vermögensbildungsgesetz (5. VermBG) regelmäßig anlegen können. Gespart wird dabei meist zu einem fest vereinbarten Zinssatz über eine Ansparphase von sechs Jahren. Darauf folgt eine Ruhephase ohne weitere Einzahlungen von maximal 12 Monaten, bevor die gesparte Summe mit Zinsen und – je nach Vertrag - einem Bonus der Bank ausgezahlt wird. Bedingung ist, dass Ihr Arbeitgeber monatlich bis zu 40 Euro oder einmal jährlich 480 Euro entweder aus Ihrem Gehalt oder als tarifliche Zusatzleistung direkt auf das VL-Sparkonto überweist. Anspruch auf VL-Leistungen ihres Arbeitgebers haben nicht nur Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigte, sondern auch Auszubildende, Beamte und Soldaten.

Bau­fi­nan­zie­rung auf ei­nen Blick

Mit der privaten Baufinanzierung können Sie Ihre eigene Immobilie finanzieren, zum Beispiel ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung. Voraussetzung ist, dass Sie die Immobilie selbst nutzen und nicht gewerblich vermieten.

Bau­spar­ver­trag auf ei­nen Blick

Ein Bausparvertrag ist ein Sparvertrag, den Kunde und Bausparkasse in der Regel zur Immobilienfinanzierung abschließen, zum Beispiel für Kauf, Modernisierung oder Umbau von Wohnung oder Haus.

Ta­ges­geld auf ei­nen Blick

Tagesgeld ist eine Geldanlage ohne feste Laufzeit mit variabler Verzinsung. Das heißt, dass die Bank den Zinssatz jederzeit erhöhen oder senken darf.

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