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Finanzwissen Wertpapiere & Geldanlage

Hier stellen wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage vor. So können Sie sich einen ersten Überblick über deren Funktionsweise verschaffen und erfahren, welcher Nutzen und welche Risiken damit verbunden sind. Diese Informationen können Ihnen als Entscheidungsgrundlage dienen, ob ein Produkt für Sie geeignet ist und welche Fragen Sie vor dem Kauf klären sollten.

Ak­tie auf ei­nen Blick

Eine Aktie ist ein Anteil an einem Unternehmen, das Aktiengesellschaft oder kurz AG heißt. Wer eine Aktie kauft, wird dadurch als Aktionär Miteigentümer am Grundkapital des Unternehmens.

Di­rect In­ves­ting auf ei­nen Blick

Beim Direct Investing erwerben Sie als Kunde in der Regel unmittelbares Eigentum oder Miteigentum an einer bestimmten Sache. Das können beispielsweise Schiffscontainer oder Eisenbahnwaggons sein, aber Sie können auf diese Weise auch Eigentümer von Bäumen oder Kakaopflanzen werden. Sie nehmen bei dieser Anlageform also nicht den Umweg über ein Wertpapier oder einen Fonds, sondern kaufen direkt (Mit-)Eigentum oder wirtschaftliches Eigentum an den angebotenen Gegenständen.

Ex­change Tra­ded Funds (ETF) auf ei­nen Blick

Wer heute ein Vermögen aufbauen, aber dabei keine hohen Gebühren zahlen will, wird bald auf die Möglichkeit der Exchange Traded Funds, kurz ETFs, stoßen. Bei ihnen handelt es sich um Publikumsfonds, die an der Börse gehandelt werden.

Ex­change Tra­ded Com­mo­di­ties (ET­Cs) auf ei­nen Blick

Exchange Traded Commodities, kurz ETCs, sind Schuldverschreibungen, die an die Wertentwicklung von Rohstoffen gekoppelt sind. Es handelt sich um Schuldverschreibungen, die an der Börse gehandelt werden. Die Laufzeit von ETCs ist unbefristet. ETCs machen es dem Anleger möglich, an der Wertentwicklung von Rohstoffen teilzuhaben, ohne sie direkt zu erwerben.

Ge­schlos­se­ner Pu­bli­kums­fonds auf ei­nen Blick

Ein Publikumsfonds ist ein Investment-Fonds, der grundsätzlich jedermann offensteht und in den damit auch Privatanleger investieren können. Der Fonds sammelt das Geld der Anleger, um dieses Kapital dann gemäß einer vorher festgelegten Anlagestrategie in einem oder mehreren Anlagebereichen zu investieren.

Of­fe­ne Misch­fonds auf ei­nen Blick

Ein offener Mischfonds verteilt das Geld der Anleger auf unterschiedliche Anlageformen. So investiert er deren Vermögen zum Beispiel, indem er gleichzeitig Anteile an Unternehmen, also Aktien, und Darlehen an Unternehmen, also Anleihen, miteinander kombiniert. Auf diese Weise werden die Risiken der verschiedenen Anlagemöglichkeiten gestreut. Im Gegenzug erhalten Sie als Anleger Aktien oder Anteile am Mischfonds. Sie können Ihre Mischfonds-Anteile jederzeit wieder verkaufen. Damit ist das Geld schnell verfügbar.

Schuld­ver­schrei­bung auf ei­nen Blick

Die Schuldverschreibung, auch Anleihe, Rentenpapier oder Obligation genannt, ist ein Wertpapier, für das der Anleger Zinsen erhält. Mit einer Schuldverschreibung überlässt der Anleger dem Aussteller der Schuldverschreibung einen bestimmten Betrag für eine gewisse Zeit. Wenn Sie eine Schuldverschreibung kaufen, geben Sie dem Emittenten also letztlich einen langfristigen Kredit. Durch den Kauf werden Sie zum Gläubiger, nicht zum Teilhaber. Der Aussteller der Schuldverschreibung wiederum verpflichtet sich gegenüber Ihnen als dem Gläubiger der Geldforderung, die Schuld am Ende der Laufzeit zurückzuzahlen. Außerdem muss er den Betrag in einer festgelegten Höhe laufend verzinsen.

Vermögens­anlage auf ei­nen Blick

Vermögensanlagen sind zum einen Anteile, über die Sie eine Beteiligung am Ergebnis eines Unternehmens erwerben können. So können Sie sich beispielsweise als Kommanditist an einer Kommanditgesellschaft (KG) beteiligen, aber auch Anteile an Treuhandvermögen sowie zum anderen Genussrechte und Namensschuldverschreibungen erwerben. Außerdem fallen seit Inkrafttreten des Kleinanlegerschutzgesetzes grundsätzlich auch partiarische Darlehen, Nachrangdarlehen und Direktinvestments darunter. Vermögensanlagen sind nicht in Wertpapieren verbrieft und auch nicht in der Form von Anteilen an einem Investmentvermögen gemäß Kapitalanlagegesetzbuch ausgestaltet. Zudem dürfen sie kein Einlagengeschäft darstellen.

Zer­ti­fi­ka­te auf ei­nen Blick

Ein Zertifikat ist eine Schuldverschreibung, deren Wertentwicklung wiederum von der Wertentwicklung eines zugrundeliegenden Basiswerts abhängt. Basiswerte können unter anderem Aktien eines bestimmten Unternehmens, Indizes, aber genauso Rohstoffe oder Währungen sein.

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