BaFin

Thema Prospekte Anbieter von Wertpapieren und Vermögensanlagen

In Deutschland dürfen Wertpapiere und Vermögensanlagen nicht ohne einen Prospekt öffentlich angeboten werden. Durch die bestehende Prospektpflicht soll sichergestellt werden, dass Anleger sich vor ihrer Investitionsentscheidung hinreichend informieren können. Vor seiner Veröffentlichung wird der Prospekt von einer staatlichen Behörde geprüft. Im Rahmen der Prüfung wird u.a. sichergestellt, dass der Prospekt die rechtlich erforderlichen Angaben zum Emittenten und zum Wertpapier bzw. der Vermögensanlage enthält.

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Welche Prospekte prüft die BaFin?

Während für die Prüfung der Vermögensanlagenprospekte immer die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zuständig ist, hängt die Zuständigkeit für Wertpapierprospekte davon ab, wo der Emittent seinen Sitz hat. Für Emittenten mit Sitz im EWR ist grundsätzlich die Behörde des Sitzstaates zuständig. Für Emittenten mit Sitz in Deutschland ist somit die BaFin zuständig. Drittstaatenemittenten haben ein einmaliges Wahlrecht, welche Behörde im EWR für die Billigung ihrer Wertpapierprospekte zuständig sein soll.

Bei der Emission bestimmter Wertpapiere haben Emittenten unabhängig davon, ob sie ihren Sitz im EWR haben oder Drittstaatenemittent sind, immer ein Wahlrecht, welche Behörde für die Prospektbilligung zuständig sein soll.

Nähere Informationen zur Zuständigkeit für Wertpapierprospekte und zum Wahlrecht

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