BaFin

Thema Maßnahmen Deutsche Cannabis AG: BaFin droht Zwangsgelder an

Datum: 22.05.2018, geändert am: 07.06.2018

Die BaFin hat am 3. Mai 2018 gegen die Deutsche Cannabis AG die Erfüllung der Finanzberichterstattungspflichten nach §§ 114 ff. des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) angeordnet und Zwangsgelder in Höhe von 565.000 Euro angedroht.

Die Deutsche Cannabis AG hatte gegen § 37v Absatz 1 Sätze 2 und 3 (neu: § 114 Absatz 1 Sätze 2 und 3) WpHG in Bezug auf die Jahresfinanzinformationen für das Geschäftsjahr 2016 sowie gegen § 37w Absatz 1 in Verbindung mit § 37y Nummer 2 (neu: 115 Absatz 1 in Verbindung mit § 117 Nummer 2) WpHG in Bezug auf den Halbjahresfinanzbericht für das Geschäftsjahr 2017 verstoßen.

Der Bescheid ist sofort vollziehbar, aber noch nicht bestandskräftig.

Aktualisierung (07.06.2018):

Das Unternehmen hat am 1. Juni 2018 gegen den Anordnungs- und Zwangsgeldandrohungsbescheid Widerspruch eingelegt.

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