Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beaufsichtigt Banken,

Finanzdienstleister, Versicherer und den Wertpapierhandel.

Ziel der Aufsicht ist es, die Funktionsfähigkeit, Stabilität

und Integrität des deutschen Finanzmarktes zu sichern.

Bankkunden, Versicherte und Anleger

sollen dem Finanzsystem vertrauen können.

Daher achtet die BaFin darauf, dass die Marktteilnehmer sich an die einschlägigen Gesetze halten.

Die BaFin ist eine rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts.

Ihre rund 2.400 Beschäftigten arbeiten an den beiden Dienstsitzen der Behörde in Bonn und Frankfurt am Main.

Die BaFin wird geleitet durch ein Direktorium, das aus einem Präsidenten oder einer Präsidentin

und vier Exekutivdirektoren – für die Wertpapieraufsicht, die Bankenaufsicht, die Versicherungsaufsicht

und für den Bereich Querschnittsaufgaben/Innere Verwaltung – besteht.

Die BaFin finanziert sich ausschließlich aus Gebühren und Umlagen der beaufsichtigten Institute und Unternehmen

und ist damit unabhängig vom Bundeshaushalt.

Verschiedene Gremien unterstützen, beraten und kontrollieren die BaFin bei ihrer Arbeit.

Der Verwaltungsrat überwacht die Geschäftsführung der Bundesanstalt

und berät sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben.

Außerdem entscheidet er über das Budget der BaFin.

Hauptsächlich beratende Funktionen übernehmen verschiedene Beiräte,

deren sachkundige Mitglieder die BaFin etwa in Fragen der Weiterentwicklung des Aufsichtsrechts unterstützen.