Wichtig für einen funktionierenden Wertpapierhandel ist, dass alle Teilnehmer

darauf vertrauen können, faire und transparente Marktbedingungen vorzufinden.

Bei Verdacht auf Marktmanipulation und Insiderhandel

geht die BaFin den Dingen auf den Grund.

Insiderhandel bedeutet, dass jemand mit Wertpapieren handelt

und dabei nicht öffentlich bekannte Informationen ausnutzt.

Zudem wacht sie darüber,

dass börsennotierte Aktiengesellschaften

und deren Aktionäre ihre Veröffentlichungspflichten einhalten.

Die Gesellschaften müssen unter anderem Ad-hoc-Meldungen,

Geschäfte von Führungspersonen

und Finanzberichte veröffentlichen.

Aktionäre haben die Pflicht anzuzeigen,

wenn sie bedeutende Stimmrechtsanteile an einem börsennotierten Unternehmen halten.

Wer mindestens 30 Prozent der Stimmrechte innehat,

muss den anderen Anteilseignern anbieten, deren Aktien zu kaufen.

Die Wertpapieraufsicht überwacht darüber hinaus Finanzdienstleister,

Kapitalanlagegesellschaften und die von diesen aufgelegten Investmentfonds.

Außerdem prüft die BaFin Prospekte, Börsenzulassungsprospekte eingeschlossen,

und kontrolliert, ob die erforderlichen Mindestinformationen enthalten sind.

Gemeinsam mit der Deutschen Prüfstelle für Rechnungslegung (DPR) prüft die BaFin auch

die Rechnungslegung kapitalmarktorientierter Unternehmen.

Diese Bilanzkontrolle ergänzt die interne Rechnungslegungsprüfung

durch den Aufsichtsrat und den Abschlussprüfer eines Unternehmens.